Bei Kaláka Konyha gibt es kein Kleingedrucktes und keine versteckten Gewinnmargen. Da wir mit Lebensmitteln und Gemeinschaft arbeiten, ist absolute Klarheit für uns die oberste Pflicht. Hier erfährst du, wie unser Modell funktioniert und wie wir uns finanzieren.
1. Kein Handel mit Lebensmitteln (Das Umlage-Prinzip)
Der wichtigste Grundsatz zuerst: Wir sind kein Supermarkt und kein Händler. Wir verkaufen keine Produkte mit Gewinn. Wenn wir gemeinsam einkochen, gilt das Prinzip der Kostenteilung: Wir kaufen Rohstoffe (z. B. Obst, Zucker, Gewürze) gemeinsam in großen Mengen ein, um sinnvoller regional agieren zu können und bessere Preise und Qualitäten zu bekommen. Die Gesamtkosten werden am Ende durch die Anzahl der produzierten Einheiten geteilt.
Beispiel: Wenn Zutaten und Energie für 100 Gläser Gulasch 200 Euro kosten, zahlt jedes Mitglied exakt 2 Euro pro Glas. Nicht 2,50 Euro, nicht 3,00 Euro. Es gibt keinen Aufschlag.
2. Die Infrastruktur & Entwicklung
Server, Domains, Software-Lizenzen und die technische Entwicklung dieser Plattform kosten Geld. Aktuell wird der Aufbau der Kaláka Konyha durch private Mittel vorfinanziert, um den Start zu ermöglichen. Es fließen keine Gelder aus den Lebensmittel-Umlagen in die Technik. Langfristig wird sich die Plattform über freiwillige Beiträge der Gemeinschaft oder faire Mitgliedsgebühren tragen müssen – aber niemals durch den Verkauf deiner Daten.
3. Die rechtliche Zukunft Derzeit operiert die Plattform als private Initiative. Unser Ziel ist die Gründung einer offiziellen Organisation (voraussichtlich ein Verein) hier in Ungarn, die als rechtlicher Träger fungieren wird. Sobald dieser Schritt vollzogen ist, werden alle Vermögenswerte und Verantwortlichkeiten an diese Gemeinschaftsorganisation übertragen.
Wir öffnen unsere Bücher nicht, weil wir müssen – sondern weil wir glauben, dass eine echte Gemeinschaft nur auf Ehrlichkeit wachsen kann.